Gespräche zwischen Zuckerrohranbauern und Petropar in Villa Elisa ohne Einigung
In Villa Elisa fand ein Treffen zwischen Vertretern des Zuckerrohrbauernverbands aus dem Einflussgebiet von Mauricio José Troche und dem Präsidenten der staatlichen Ölfirma Petróleos del Paraguay (Petropar), Eddie Jara, statt. Trotz einer über zweistündigen Gesprächsrunde konnte keine Einigung hinsichtlich der Forderungen der Produzenten erzielt werden.
Die Zuckerrohrbauern erhielten dank der Vermittlung des Vizepräsidenten Pedro Alliana die Möglichkeit, mit dem Petropar-Chef zusammenzukommen. Sie forderten die Fertigstellung des 2022 begonnenen Erweiterungsprojekts der Industrieanlage.
Das Treffen wurde jedoch vertagt, und man wartet nun auf die Rückkehr von Präsident Santiago Peña, um den Dialogtisch wieder aufzunehmen und den Vorschlag der Regierung zu diesem Thema anzuhören.
"Wir fordern die Fertigstellung der neuen Zuckermühle, da die aktuellen Maschinen nicht wie vorgesehen produzieren, weil sie alt sind und ständig ausfallen. Unter diesen Bedingungen können wir nicht mehr arbeiten", erklärte Cristian Fonseca, Präsident des Zuckerrohrbauernverbands von Mauricio José Troche.
Er fügte hinzu, dass 2.000 Zuckerrohrbauern auf eine Antwort der Zentralregierung warten und eine größere Gruppe von Produzenten in der Gegend von Coronel Oviedo campiert. Für den Beginn der Erntesaison 2025 müsse die neue Mühle bereits in Betrieb sein, andernfalls drohe der Verlust der gesamten Produktion. Man hoffe, dass mit der Ankunft des Präsidenten die Arbeiten an der Anlage wieder aufgenommen werden.
"Der Petropar-Präsident versprach, mit dem Regierungschef zu sprechen, um die aktuelle Situation der Zuckerrohrbauern zu analysieren und die Möglichkeit der Fertigstellung der Zuckermühle für den Beginn der Erntesaison 2025 zu prüfen", so Fonseca.
Der Leiter des staatlichen Unternehmens verweigerte jegliche Stellungnahme gegenüber der Presse. Die Produzenten warten nun auf eine Antwort der Regierung, um weitere Schritte zu unternehmen. Sollten keine positiven Vorschläge unterbreitet werden, planen sie, mit Lastwagen und Baumaschinen in die Hauptstadt zu kommen.