Inflationsrate im April geprägt von steigenden Lebensmittelpreisen


Der folgende Text ist eine professionelle Umschreibung der spanischen Originalnachricht ins Deutsche, die in einem klaren, präzisen und formellen Stil gehalten ist:

Die Zentralbank von Paraguay (BCP) hat die Inflationsrate für den Monat April basierend auf der Veränderung des Verbraucherpreisindexes (IPC) mit 0,4% bekanntgegeben. Dieser Wert liegt unter der Inflationsrate von 0,8%, die im gleichen Monat des Vorjahres verzeichnet wurde. Mit diesem Ergebnis beläuft sich die akkumulierte Inflation in diesem Jahr auf 3%, während die Jahresinflationsrate 4% beträgt. Letztere ist zwar niedriger als die 4,4% im März, liegt jedoch über dem Inflationsziel der Zentralbank von 3,5%. Laut der Zentralbank ist die monatliche Inflation im vierten Monat des Jahres auf Preiserhöhungen in den Bereichen Lebensmittel, Dauergüter und bestimmte Dienstleistungen der Warenkorbgruppen zurückzuführen. Dieses Ergebnis wurde teilweise durch Preissenkungen bei Kraftstoffen für Fahrzeuge abgemildert.

Im Lebensmittelsegment waren insbesondere Preisanstiege bei Rindfleisch und Ersatzprodukten (Geflügelfleisch und Innereien), Milchprodukten, Obst, Backwaren, Fisch, Kaffee, Schokolade und anderen Produkten zu verzeichnen. In Bezug auf Rindfleisch berichten Branchenvertreter, dass die starken Regenfälle im Chaco den Transport von Tieren zu den Schlachthöfen erschwerten und zu einem Angebotsengpass führten. Diese Situation, kombiniert mit einer erhöhten Nachfrage vor dem Tag der Arbeit, trieb die Preise auf dem lokalen Markt ebenfalls in die Höhe und trug zur Konsolidierung der Preissteigerungen bei verschiedenen Rinderstücken bei. Bei Ersatzprodukten wie Geflügelfleisch stiegen die Preise aufgrund eines Nachfrage-Sogeffekts (oder Substitution) infolge der höheren Nachfrage nach diesen Produkten.

Bei Milchprodukten stiegen ähnlich wie im Vormonat die Preise für Flüssigmilch, Milchpulver, Joghurt, Paraguay-Käse und andere Milchprodukte. Branchenvertreter führen diese Entwicklung auf gestiegene Produktionskosten und ein saisonal bedingtes geringeres lokales Angebot zu dieser Jahreszeit zurück. In der Gruppe der importierten Dauergüter wurden Preiserhöhungen bei Produkten wie Autos, Fahrrädern, Telefonen und Haushaltsgeräten verzeichnet, die mit der Aufwertung des US-Dollars zusammenhängen. Auch andere Waren und Dienstleistungen wie Bekleidung, Schuhe, Arzneimittel, Körperpflegeprodukte und mehr wiesen Preiserhöhungen auf.