Dichte Rauchschwaden bedecken Asunción und umliegende Städte


In verschiedenen Stadtteilen von Asunción, Lambaré, Ñemby, Villa Elisa, San Lorenzo und Capiatá wurde am Freitag eine dichte Rauchwolke gemeldet, die erhebliche Belästigungen verursacht. Laut Daten des Aire Libre-Systems erreicht die Luftqualität in diesen Gebieten Werte zwischen 151 und 200, die als ungesund und besonders gefährlich für Personen mit Atemwegserkrankungen, Kinder und ältere Erwachsene gelten.

In einigen Gegenden wie Ñemby, Villa Elisa, Lambaré und bestimmten Teilen von Asunción ist die Situation noch gravierender. Der Luftqualitätsindex steigt auf sehr ungesunde und sogar gefährliche Niveaus gemäß der internationalen Skala.

Über die Ursache der starken Rauchentwicklung kursieren in den sozialen Medien Gerüchte über einen möglichen Brand in der Costanera-Gegend. Nach Beschwerden führten die Feuerwehrleute Überprüfungen durch und bestätigten, dass es keine unkontrollierten Gras- oder Buschbrände gibt.

Cristian Vázquez, Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr von Paraguay (CBVP), erklärte, dass die Rauchschwaden auf zahlreiche Abfallverbrennungen durch Bürger zurückzuführen sind, die davon ausgingen, dass es regnen würde. "Es gibt eine verbreitete Verbrennung von Abfällen. In Richtung Costanera Sur und Chaco'i haben Leute Müll verbrannt, und leider lässt der atmosphärische Druck den Rauch nach unten sinken", so Vázquez.

Er forderte die Bürger auf, Nachbarn zu melden, die in ihren Wohngebieten Abfälle verbrennen. "Wir hoffen, dass die Staatsanwaltschaft von Amts wegen tätig wird und Sanktionen verhängt werden. Dies ist wirklich gefährlich", betonte er.

Aufgrund der schlechten Luftqualität, die schwerwiegende gesundheitliche Probleme verursachen kann, wurden Warnungen ausgesprochen. Vázquez warnte, dass die Luft giftig ist und bei Personen mit Atemwegserkrankungen, Kindern und älteren Erwachsenen schwerwiegende Auswirkungen haben kann. "Wir bitten die Bevölkerung, diese giftige Luft nicht einzuatmen, da sie gefährlich ist", erklärte er.

Angesichts dieser Situation werden folgende Empfehlungen ausgesprochen: Aktivitäten im Freien sollten vermieden, Türen und Fenster geschlossen gehalten und bei Notwendigkeit Mundschutz getragen werden. Zudem wird eine ständige Flüssigkeitsaufnahme und besondere Vorsicht bei Personen mit Atemwegserkrankungen empfohlen.