Rückführung paraguayischer Staatsangehöriger aus den Vereinigten Staaten


In den letzten zwei Monaten hat die Regierung der Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump insgesamt sechs paraguayische Staatsangehörige in ihr Heimatland abgeschoben. Laut Angaben des Direktors der paraguayischen Migrationsbehörde, Jorge Kronawetter, wurden die Betroffenen mit kommerziellen Flügen und ohne Fesseln zurückgeführt, was im Einklang mit internationalen Verträgen und der Achtung der Menschenrechte steht.

Kronawetter erklärte, dass der Rückführungsprozess nach Paraguay im Vergleich zu anderen Ländern relativ unkompliziert verläuft, da die Migranten weder gefesselt noch mit Sonderflügen transportiert werden. Die Vereinigten Staaten tragen sämtliche Kosten des Deportationsverfahrens, einschließlich der Flugtickets, sodass Paraguay keine finanziellen Aufwendungen hat.

Darüber hinaus bestätigte der Migrationsdirekter, dass sich zwei weitere paraguayische Staatsangehörige derzeit in gerichtlichen Verfahren in den USA befinden und möglicherweise bald abgeschoben werden. Sie erhalten konsularische Unterstützung durch die paraguayischen Vertretungen in den Vereinigten Staaten.

Diese Fälle ereignen sich vor dem Hintergrund der strengen Einwanderungsgesetze der Trump-Regierung, die zahlreiche Ausweisungen von Migranten zur Folge hatten. Im Jahr 2024 wurden insgesamt 33 Paraguayer aus verschiedenen Gründen in die Heimat zurückgeschickt.