Mutter des ermordeten Fernando Báez Sosa erinnert an Briefe von Papst Franziskus


Graciela Sosa, die Mutter des in Argentinien ermordeten jungen Fernando Báez Sosa, veröffentlichte in den sozialen Medien ein Video, in dem sie Briefe, Rosenkränze, religiöse Bücher und Andachtsbildchen zeigt, die ihr vom Papst Franziskus geschickt wurden. Diese Veröffentlichung erfolgte nach Bekanntwerden des Todes des Oberhauptes der katholischen Kirche.

Der Fall des jungen Fernando Báez Sosa, der von einer Gruppe Rugby-Spielern in Villa Gesell ermordet wurde, erschütterte ganz Argentinien und auch Paraguay. Diese bewegende Nachricht erreichte sogar den Vatikan und veranlasste den Papst im Jahr 2020, der Familie seine Unterstützung auszusprechen. Inmitten ihrer tiefen Trauer teilte die Frau die tröstende Geste, die sie direkt vom Papst Franziskus erhielt.

Mit diesem Bild drückte die Mutter von Fernando ihre Dankbarkeit gegenüber dem Oberhaupt der katholischen Kirche aus, das in einem der schwierigsten Momente ihres Lebens für sie da war: "Danke für alles, Heiliger Vater Franziskus, für die Botschaft und die Zuneigung, die Sie uns in der schwierigsten Zeit unseres Lebens haben zukommen lassen. Wir sind ewig dankbar für Ihren Segen. Ruhe in Frieden", schrieb sie in den sozialen Medien.

Diese Hommage bewegte Tausende von Menschen, die die Leidensgeschichte dieser zur Symbolfigur für den Kampf um Gerechtigkeit und Würde in Argentinien und Paraguay gewordenen Familie begleiteten. "Papst Franziskus. Wir werden uns immer an dich erinnern. Danke für alles", schloss sie.

Der Mord, der zwei Länder erschütterte
Fernando Báez Sosa, der Sohn paraguayischer Einwanderer, wurde vor einem Nachtclub von einer Gruppe Rugby-Spielern zu Tode geprügelt. Fünf der Verantwortlichen - Máximo Thomsen, Ciro Pertossi, Enzo Comelli, Matías Benicelli und Luciano Pertossi - wurden wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Drei weitere - Ayrton Viollaz, Blas Cinalli und Lucas Pertossi - erhielten 15 Jahre Gefängnis wegen ihrer Beteiligung.