Forderung nach Rückkehr zur Zeitumstellung: Argumente dafür
In einer Stellungnahme betonte Armando Riveros, Gemeinderat von Coronel Oviedo, dass die Bürger im Landesinneren am stärksten von der ganzjährigen Sommerzeit betroffen sind. Er reichte bei der Gemeindevertretung einen Gesetzesentwurf ein, um zur vorherigen Praxis der halbjährlichen Zeitumstellung zurückzukehren.
Riveros erklärte, die dauernde Sommerzeit passe nicht zur Realität der Bevölkerung, insbesondere im Landesinneren. In abgelegenen Gegenden müssten Kinder oft mehrere Kilometer zu Fuß zur Schule gehen, ohne ausreichende Straßenbeleuchtung oder Polizeipräsenz.
In Caaguazú wurde die Rückkehr zur Zeitumstellung bereits politisch beschlossen, wenn auch noch nicht offiziell. Riveros führte Gespräche mit dem Gouverneur, dem Bürgermeister sowie Senatoren und Abgeordneten verschiedener Parteien, die seine Initiative unterstützen.
Der Gemeinderat berichtete von einem kürzlichen Konflikt mit der Zentralregierung bezüglich der Entsorgung von Krankenhausabfällen und kündigte an, für die Zeitumstellung notfalls Straßen zu blockieren. Er kritisierte, dass die Argumente für die Dauersommerzeit wie Freizeitgestaltung und Wirtschaftsförderung die Sicherheitsbedenken für Kinder ignorierten.
Riveros betonte die Entschlossenheit der Bürger, die ungeeignete Zeitregelung zu kippen, da die derzeitige Situation für Familien und Kinder auf dem Land inakzeptabel sei.