Landwirte fördern den Anbau von Bohnen als alternative Einkommensquelle
Die Landwirte gaben an, dass die Idee von den Produzenten selbst und den Technikern der Agrarberatungsdirektion (DEAG) ausging. In letzter Zeit sind die Bohnenpreise erheblich gestiegen und es besteht eine ausreichende Nachfrage, um sie gewinnbringend zu vermarkten. Somit stellen Bohnen eine wichtige Einnahmequelle für die Familienwirtschaft dar.
Laut Angaben der DEAG-Mitarbeiter haben fünf landwirtschaftliche Organisationen bereits mit der Aussaat auf ihren jeweiligen Feldern begonnen. Dazu gehören die Vereinigung der Landwirte Oñondivepa aus der Gemeinde Barrio San Pedro, die Virgen de Fátima aus Calle 6.000, beide im Distrikt Guayaybí, sowie das Komitee Cuatro Bocas aus Gral. Elizardo Aquino, das Komitee Jeikoporãve Rekavo aus Itacurubí del Rosario und das Komitee Bertoni Poty aus der Gemeinde Santaní.
Die Präsidentin der Vereinigung Oñondivepa, Gladys Céspedes, erklärte, dass ihre Mitglieder begeistert seien, an diesem interessanten Produktionsprojekt teilzunehmen, das über hundert hoffnungsvolle Personen einbindet, einen guten Ertrag zu erzielen.
Die Unterstützung der DEAG ist laut Céspedes sehr wichtig, um die Bodenvorbereitungs- und Aussaatarbeiten zügig voranzubringen. In diesem Zusammenhang wurde die Vereinigung mit einem Traktor und Anbaugeräten ausgestattet, die bereits auf den Feldern der Mitglieder eingesetzt werden.
Claudia Ramírez, Leiterin der Vereinigung Virgen de Fátima, betonte, dass die Kleinbauern der Region sehr optimistisch seien, das gewünschte Ergebnis mit diesem Vorhaben zu erreichen.
Bezüglich des Ertrags pro Parzelle erläuterte Oscar López, Leiter des DEAG-Büros in Santaní, dass ein Hektar einen Ertrag von 1.300 bis 1.500 Kilogramm erzielen kann. Der aktuelle Preis liegt zwischen 10.000 und 12.000 Guaraníes pro Kilogramm ab Hof.